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in St. Gallen und Appenzell Ausserhoden

2018 ist das internationale Jahr des Kulturerbes. Auch wir feiern unsere regionalen Schätze - ob beweglich, unbeweglich oder immateriell.

Alle kleinen und grossen Momente rund um das Kulturerbe in den Kantonen St. Gallen und Appenzell Ausserrhoden sollen Bekanntheit erlangen.

24. November - 31. Dezember 2018

St. Gallen , Lokremise

Ausstellung Fotowettbewerb Kulturerbe

Die über 100-jährige Lokremise beim Hauptbahnhof St.Gallen ist ein bedeutendes Denkmal der Baukultur. Zum europäischen Kulturerbejahr 2018 lancierte die Stiftung Lokremise deshalb einen Fotowettbewerb, der die heute schweizweit einmalige Anlage ins Zentrum rückt.

49 Fotografinnen und Fotografen haben Bilder eingereicht, die Siegerbilder sind bis im Januar im Foyer der Kunstzone ausgestellt.

mehr Informationen finden Sie

4. Mai 2018 - 28. April 2019

Rorschach , Würth Haus

«bi öös deheem»: Gemaltes Appenzeller und Toggenburger Landleben

Die Ausstellung «Bi öös deheem» zeigt Kunstwerke zum Appenzeller und Toggenburger Landleben aus der Sicht von sechs Malerinnenund Malern. Die Künstler/-innen nehmen ihre Heimat unterschiedlich wahr und porträtieren ihre Umgebung aus verschiedenen Sichtweisen. Die Genres und Motive stammen hauptsächlichaus der Bauernmalerei. Tafelbilder, auch «Täfeli» genannt, sind in der Ausstellung genauso vertreten, wie die traditionellen Sennenstreifen mit Alpfahrtmotiven und bemalte Fahreimerbödeli. Idyllische Landschaften…

St.Gallen war schon vor 100 Jahren farbig

Alte Ansichtskarten sind einerseits spannende Belege für die Lokalgeschichte. Anderseits wecken sie bei vielen Betrachtern angesichts der darauf abgebildeten «guten alten Zeit» auch nostalgische Gefühle. Und es gibt diese alten Karten sogar in Farbe.

Alte Ansichtskarten sind interessante historische Belege. Die Bilder können wertvolle Hinweise zur Baugeschichte eines Ortes liefern. Dies, weil für Ansichtskarten regelmässig über Jahrzehnte immer wieder die gleichen Bauten und Ansichten fotografiert…

24. November 2018 - 11. Februar 2019

Urnäsch , Appenzeller Brauchtumsmuseum

Spezielle Sonderausstellung Chlauselarve vom Hampi Blaas

Zur Erinnerung an Hanspeter Blaas (1947-2018) präsentiert das Appenzeller Brauchtumsmuseum Urnäsch im Erdgeschoss rund dreissig von ihm seit den 1960er Jahren bis 2002 gefertigte wüeschte, aber «schaurig-schöne» Chlausenlarven, die dem Museum von seiner Familie geschenkt wurde.

Während der Ausstellungsdauer findet im Museum jeweils am Samstag von 16.00 bis 17.30 Uhr ein Schuppelzauren statt.

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31. Dezember 2018

diverse Gemeinden in Appenzell

Silvesterchlausen

Im Appenzellerland feiern wir die Jahreswende gleich zwei Mal: Nach dem gregorianischen Kalender am 31. Dezember und nach dem julianischen Kalender am 13. Januar.

An den genannten Daten sind die Silvesterchläuse unterwegs. Dabei unterscheidet man zwischen «schöne Chläus», «wüeschti Chläus» und «Naturchläus». Die Schönen tragen kunstvoll verzierte Kopfbedeckungen mit Szenen aus dem bäuerlichen Leben, die in liebevoller Handarbeit in hunderten von Freizeitstunden angefertigt werden. Die Wüsten…

ab 24. November 2018

St. Gallen , Historisches und Völkerkundemuseum

Schlicht und einfach liner - Druckgrafik und Zeichnungen

Nach dem Erfolg von «Faszination Farb­holzschnitt» zeigt das HVM nun erstmals einen repräsentativen Überblick des druck­grafischen Werkes des gebürtigen St. Galler Künstlers Carl August Liner (1871–1946), zusammen mit ausgewählten Zeichnungen und Gemälden. Liner war ein bekannter Maler, Zeichner, Grafiker und Pionier des frühen modernen Holzschnitts in der Schweiz. Einen besonderen ästhetischen Reiz erkannte er in Szenen des Alltags, wobei die Motive oft nicht schlicht genug sein konnten – auch hinsichtlich…

Das Kulturerbe ist tot. Ausser wir erwecken es zum Leben

Das kulturelle Erbe verbindet uns mit der Vergangenheit. Und es ist Grundlage für eine bewusst gestaltete Zukunft. Aber was wir bewahren und wie wir das tun, müssen wir laufend neu verhandeln.

Je älter wir werden, umso mehr Dinge sammeln sich um uns an. Das ist einerseits ein Glück, andererseits auch ein Verhängnis. Spätzeiten sind Zeiten des Reichtums und der Fülle. Diese Fülle kann zur Bürde werden, das weiss jeder Büchersammler. Dies bekommen aber auch die öffentlichen Institutionen…

21. September 2017 –14. April 2019

Heiden , Dunant Museum Heiden

«Visionen. Henry Dunant. Und wir?»

Henry Dunant befasste sich zeitlebens mit humanitären Idee, deren Verbreitung und Etablierung in der Gesellschaft: humanitäre Hilfe, Menschenrechte, gleicher Lohn für gleiche Arbeit u.a Einzelne Visionen wurden Wirklichkeit, andere blieben Utopie. Und heute? Sind Visionen noch Gegenstand unserer Gesellschaft?

Die Sonderausstellung zeigt in Text, Ton und Bild Visionen von Henry Dunant und stellt ganz individuell die Frage, ob die Menschen heute noch Visionen brauchen.

mehr Informationen finden Sie…

14. Juni - 30. Dezember 2018

Herisau , Museum Herisau

Fleissige Hausmütterchen und das Heinrichsbader Kochbuch

1896 erscheint zum ersten Mal das Heinrichsbader Kochbuch von Luise Büchi. Es bildet die Quintessenz ihrer Koch- und Haushaltungskurse im Kurhaus Heinrichsbad in Herisau und vermittelt eine umfassende Übersicht über die damaligen Kochrezepte. Es wird zu einem «Longseller» und immer wieder neu aufgelegt. Herisau bildet im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts überhaupt einen «Hotspot» für neue Ideen zur hauswirtschaftlichen Ausbildung. So erscheint hier 1860 erstmals der Klassiker «Das fleissige Hausmütterchen»…

Warum es wichtig ist, sich um das Kulturerbe zu kümmern

Bürli backen, Fossilien im Alpstein entdecken, Ausserrhoder Mundart lauschen: Zig Veranstaltungen in der Region wollen dieses Jahr das kulturelle Erbe ins Bewusstsein rücken. Warum eigentlich?

Das europäische Jahr des Kulturerbes hat es auch in die Ostschweiz geschafft. Seit Anfang Juni kann man sich dem materiellen und immateriellen kulturellen Erbe der Region nähern. Das Amt für Kultur des Kantons St.Gallen versammelt Veranstaltungen, die das kulturelle Erbe thematisieren. Andreas Schwarz, stellvertretender…

Senntumsschnitzerei

Das Appenzeller und Toggenburger Handwerk steht seit diesem Sommer auf der Liste der lebendigen Traditionen in der Schweiz!

Die Senntumsschnitzerei, auch Chüeli-Schnitzerei genannt, hat sich im 20. Jahrhundert entwickelt. Anfänglich besteht sie fast nur aus Alpfahrten mit Geissbub, Ziegen, Geissmädchen, Sennen, Kühen, Bauer, Bläss und Lediwagen. Später kommen weitere Motive aus Brauchtum und bäuerlichem Alltag wie Silvesterchläuse, Blochfahrt,…

Dauerausstellung

Gais , Museum am Dorfplatz

Einzigartige Sammlung von Federzeichnungen von Johann Ulrich Fitzi (1798 - 1855)

Zur Zeit der Molkenkuren, 1749 bis Ende 19. Jahrhundert, kamen viele Kleinmeister ins Dorf; sie brachten schöne Ansichten vom Ort und seiner Umgebung zu Papier, erstellten davon Kupfer-, Stahl- und Holzstiche, fertigten aber auch einzigartige Aquarelle an und versuchten diese Bilder den Kurgästen als Andenken zu verkaufen. Dadurch wurden Ansichten von Gais in weite Teile unseres Landes, ja sogar nach Europa und Übersee verbreitet. Diese Tatsache führte dazu, dass auch heute noch recht viele und verschiedene…

25. März - 14. Januar 2019

Urnäsch , Appenzeller Volkskunde Museum

«Vo äägelige Lüüt» – und anderen Dorfgeschichten

Das Appenzeller Brauchtumsmuseum Urnäsch nutzt die 2017 im Appenzeller Verlag erschienene und von Esther Ferrari verfasste Publikation «Vo äägelige Urnäscher», um sich mit dem Thema Dorfgeschichten zu beschäftigen. Anhand ausgewählter Beispiele greift die Ausstellung gesellschaftsspezifische Themen auf und zeigt, wo Dorfgeschichten entstehen. Vieles hat sich mit Radio und Fernsehen verändert. Eine neue Dimension erhalten die Dorfgeschichten durch Internet und Soziale Medien.

Filme, Audiostationen,…

auf Anfrage

Bütschwil , alte Säge Hätschberg

Demonstration der alten Säge Hätschberg

Die alte Säge Hätschberg, mit ihrem grossen Wasserrad (Durchmesser 5.20 Meter) war noch bis 2014 funktionstauglich. Seit Mai 2016 ist das Wasserrad erneuert und sein Durchmesser wurde auf fünf Meter verringert.

Das grosse Wasserrad nutzt die topografischen Gegebenheiten und treibt mit bescheidener Wassermenge den Einfachgatter der Säge an. In der Gemeinde Bütschwil gibt es mehrere Sägereibetriebe, die alle aus ehemaligen Getreidemühlen entstanden sind. Nicht so die Hätschberg Säge. Um 1580 wird nämlich…

Die «andere» Schweizer Volksmusik

Kennen Sie die Schweizer Volksmusik, die vor dem Jahre 1800 gespielt wurde? Sie hat wenig mit dem heute allseits gespielten «Ländler» zu tun. Durch sorgsame Pflege und Dokumentation rettet Urs Klauser die alten Stücke und Instrumente, deren Klänge und Melodien in die Zukunft. Er hat sich einer Leidenschaft verschrieben – und lässt dabei dieses wertvolle kulturelle Erbe in unserem kollektiven Gedächtnis weiterleben. Interview: Jasmin Weber

Lieber Urs, du bewahrst…

«Bankgeheimnisse»

Bänkli sind eine jahrhundertealte Tradition der Gastfreundschaft. Sie sind Teil der Schweizer Alltagskultur: als Orte des Begegnens, des Innehaltens und der Kontemplation von Landschaft, Natur und Architektur. Der Verein Bankkultur hat sich zum Ziel gesetzt, die Kultur der Bänkli zu dokumentieren und das Bewusstsein in der Bevölkerung um deren Bedeutung zu stärken.

Im Rahmen des Kulturerbejahres 2018 organisiert der Verein in diesem Sinne eine Challenge für die Schweiz: Welche Kantone schaffen es,…

auf Anfrage

Nesslau-Krummenau

Blockwandmalereien im Sidwald

Im Toggenburger Tätschdachhaus an der Sidwaldstrasse 6, welches im 15. Jahrhundert gebaut wurde, entdeckten Handwerker bei Umbauarbeiten Blockwandmalereien aus dem 16. Jahrhundert. Blockwandmalereien in Privathäusern sind eine Seltenheit. Die Entdeckung ist ein spezieller unter Denkmalschutz gestellter Fund.

Die Malereien können besichtigt werden. Anmeldung unter 079 423 7161 oder Bitte Javascript aktivieren!.

mehr Informationen finden Sie

Die Widnauer Mundart erhalten

Die Widnauer Mundart gehört zu den Niederalemannischen Dialekten und ist bestimmt schweizweit eine der markantesten. An ihr kann man eine Person schon an wenigen gesprochenen Sätzen eindeutig der Dorfschaft Widnau zuordnen. Der in Widnau und Diepoldsau aufgewachsene Herbert Markovits sammelt zu den Rheintaler Dörfern seit mehr als 30 Jahren Mundartwörter. Dank diesem Hobby entstanden zwischenzeitlich umfangreiche Listen, so auch über Widnau.

Viele Begriffe, die noch heute im Tal verwendet werden, stammen…

auf Anfrage

Urnäsch , Appenzeller Brauchtumsmuseum

Appenzeller Bräuche kennenlernen

Auf einer Führung durch das Appenzeller Brauchtumsmuseum Urnäsch erhalten die Teilnehmenden Einblick in die vielfältige Kultur und das traditionsreiche Brauchtum im Appenzellerland.

Das Alte Haus ist gut 400 Jahre alt. Es wurde 1976 als Museum eröffnet. In den verwinkelten Räumen mit den schrägen Holzböden stehen Silvesterchläuse, Alpfahrt, Sennenleben, Bauernmalerei und Streichmusik im Mittelpunkt. Interaktive Stationen wie Chlausen mit Rollenträgern, Talerschwingen, Hackbrett und Zither spielen regen…

Neues Kulturerbegesetz des Kantons St.Gallen

Das am 1. Januar 2018 in Kraft getretene Kulturerbegesetz (KEG) regelt die Bewahrung und Überlieferung von beweglichem und unbeweglichem sowie immateriellem Kulturerbe.

Unter anderem werden die Tätigkeiten des Kantons in der Denkmalpflege und Archäologie und die Aufgabenteilung mit den Gemeinden bei den Denkmalpflegebeiträgen geregelt. Neu wird zudem für bewegliche Kulturgüter (Kunstgegenstände, historische Dokumente usw.), die Kulturerbe des Kantons sind, und für archäologische Fundstellen und Funde…

27. November 2018

St. Gallen , Bibliothek Hauptpost

Die Wirren um die Fundstücke aus der Kathedrale - Kulturerbe, das die Kantonsarchäologie seit Jahrzehnten bewegt

Die Ausgrabungen in der Kathedrale 1963 – 1967 bewegen St.Gallen bis heute. Denn die Wirren um die Dokumentationen dieser Ausgrabungen sind bislang nicht abgeschlossen. Nach langen und zähen Verhandlungen sind sie doch ein Fall für die Gerichte. Die zahlreichen Funde konnten 2013 in die Obhut des Kantons übernommen werden. Von besonderem Wert sind die vielen karolingerzeitlichen Bauskulpturen. Ein Teil ist seit langem im Lapidarium ausgestellt. Eine wissenschaftliche Bearbeitung stand bislang aus. Die…

Dauerausstellung

Weesen , Museum und Galerie Weesen

Gedichte sind wie Gemälde: Walensee-Gedichte

Bilder entstehen im Kopf!

Dichtung ist wie ein Gemälde sagte der römische Dichter Horaz. So sind Worte wie Steine, die, wenn sie ins Wasser geworfen werden, Wellen in Gang setzen, welche sich ausbreiten und das Schilf am Ufer oder das Papierschiffchen in Bewegung bringen. Worte sind virtuelle Steine, die in unserem Kopf Gedanken auslösen und diffuse und unterschiedlich intensiv starke Bilder erzeugen. Gedichte sind wie Bilder vom subjektiven Empfinden des Betrachters abhängig. Dem einen gefällts, dem andern…

​Das St.Galler Bürli ist vom Aussterben bedroht

Es fristet sein Dasein im Schatten der Bratwurst. Das Bürli, oder wie man in St.Gallen sagt: das St.Galler Bürli. Denn in der Gallusstadt ist das Bürli viel mehr als nur ein Bürli. Ein St.Galler Bürli, eben. Ein Stück Tradition. Ein Zusammenspiel von knuspriger Kruste und zarter Krume, aussen mehlig und schroff, innen seidig glänzend und weich.

Müsste sie sich zwischen Wurst und Bürli entscheiden, sie würde ohne Zögern das Bürli wählen, sagt Maja Tobler. Die Bäckerin und Konditorin aus Staad verkauft…

Die Taube im Teller

Wer kennt sie nicht, die typischen Leckereien aus dem Appenzellerland: Alpenbitter, Siedwurst oder Biberfladen. Sie sind längst im kulinarischen Erbe der Schweiz aufgeführt. Aber wer weiss schon, dass Herisau lange Zeit ein Zentrum für die die Koch- und hauswirtschaftliche Ausbildung war? Eine Ausstellung im Museum Herisau beleuchtet diese erstaunliche Tatsache anhand von Kochbüchern, Rezepten, Fotografien, Schulküchen und historischem Kochgeschirr.

Die Geschichte des Toggenburger Mandelfisch

Die älteste, schriftliche Erwähnung eines Ostschweizer Mandelfischs ist im Idiotikon aus dem Jahr 1881 zu finden. Dort ist zu lesen, dass der Mandelfisch in St. Gallen ein hochzeitliches Gebäck sei, das mit Hilfe eines Sturzmodells geformt wird. In Schwyz, Zug und Zofingen war er gleichzeitig als Weihnachtsgebäck bekannt.

Gebäcke in Fischform sind keine Seltenheit. Der Aargauer Gebäckforscher Rochholz erklärt deren Vorkommen mit der Verleihung der Fischrechte im Mittelalter. In seinem Text aus dem Jahr…

Der Reichtum des Löwenhofs Rheineck

Das prunkvolle Gebäude des Löwenhofs in Rheineck gilt als grossartigstes Herrschaftsgebäude des 18. Jahrhunderts im Kanton St.Gallen.

Im Auftrag des reichen einheimischen Handelshauses Heer (Seiden- und Wollstoffe) wurde der dreigeschossige Löwenhof 1742/46 als Sommersitz erbaut. Später war er im Besitz des Kaufmanns und Magistraten Jakob Laurenz Custer. Die Barockanlage ist eine hervorragende Verbindung von Gebäude und umgebendem Garten und stellt ein Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung dar.

Im…

28. April 2018 - 24. Februar 2019

St. Gallen , Historisches und Völkerkundemuseum

Dresses - 250 Jahre Mode in der Schweiz

Schlicht, elegant, schillernd oder verführerisch. Das HVM eröffnet im Frühjahr 2018 eine Ausstellung zur Mode der letzten 250 Jahre. Die meisten Kleider wurden in der Schweiz gefertigt, zum Beispiel aus Ost­schweizer Musselin, Zürcher Seide, Glarner Druck­stoffen oder St.Galler Stickerei. Jedes Stück ist einzigartig, erzählt eine Geschichte, ist Ausdruck des gesellschaftlichen, technischen und ästhetischen Wandels. Die Ausstellung stellt Mode­geschichte vor und wirft gleichzeitig einen Blick in die Zukunft:…

Der Duft des Rheintals

Der Duft des Rheintals ist der Ribelmais! Generationen von Rheintalern sind mit dieser alten Maissorte aufgewachsen. Nur hier im Rheintal umschmeichelt von warmen Föhnwinden und genährt von viel Sonnenschein konnte dieser urwüchsige Mais mit seinen aromatischen Körnern so prächtig gedeihen.

Hier hat er auch seinen eigenen Namen erhalten: Törgge, abgeleitet von «Türken Korn», weil der Mais – einst von Kolumbus aus Südamerika importiert – erst nach langen Umwegen über das Osmanische Reich schliesslich auch…

Kulturerbe und gesellschaftlicher Zusammenhalt

Die Konvention von Faro deklariert, dass die Teilhabe am kulturellen Erbe das Recht aller Menschen sei und die Auseinandersetzung damit eine demokratische Fundierung benötige. In ihrem Ton und in ihren Forderungen unterscheidet sich die Konvention damit von vielen Deklarationen zum kulturellen Erbe. Die meisten drehen sich um die Sache, um den Erhalt eines materiellen oder die Pflege eines immateriellen Kulturgutes. Die Menschen erscheinen in ihnen eher als passive Träger denn als aktive und kreative Partizipierende.

Sichtbar…